FritzBox als Firewall für Firmen?

Die FritzBox ist die in Deutschland am weitesten verbreitete Firewall. Zumindest von AVM, dem Hersteller wird sie auch beworben, daß sie eine sehr gute Wahl für Zweigstellen ist.

Grundsätzlich: Die FritzBox ist ein sehr gutes Produkt. Sie hat unzählige Möglichkeiten, ist relativ einfach zu bedienen, und ist die Empfehlung für jeden Privat Haushalt, der mit der vom Provider gelieferten Box nicht zufrieden ist.

Warum ist die FritzBox nicht für Firmen geeignet ?

  • Um die Sicherheit zu erhöhen, sollten so wenig wie möglich irdend welche Zusatzdienste auf der Firewall laufen. Je weniger Dienste, desto weniger Schwachstellen. Mit den vielfältigen Möglichkeiten die die FritzBox bietet, wiederspricht sie ganz klar diesem Grundsatz.
  • Eine Firewall sollte eventuelle Probleme (Angriffe) erkennen, und diese auch melden. Also ein IDS (Intrusion Detection System) sollte bei Firmen Firewalls Standard sein. Bei der FritzBox währe der Durchschnitts Anwender aber wohl mit solchen Meldungen überfordert. Auch ist sie nicht in der Lage Meldungen vernünftig weiterzuleiten.
  • Die VPN Unterstützung, also die Verbindung 2er Netzwerke oder das Einwählen von Laptops ist nur rudimentär vorhanden.
  • Die WLAN Unterstützung, ist für die Anforderungen im Firmennetz nicht wirklich zu gebrauchen.

Zusammenfassung:

Die FritzBox ist also für Firmen weniger empfehlenswert, weil sie zu viel kann, und weil sie sich nicht richtig in ein Firmennetzwerk integrieren läßt. Übrigens, selbst AVM empfielt die FritzBox nur mit einer speziellen Firmware für Großkunden…

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